Multikocher

Ein Multikocher ist ein elektrisches Gerät was kochen, dämpfen, backen, braten, kneten, frittieren, zerkleinern und pürieren kann. Oft ausgestattet mit einem Zeitmesser, einer Waage und einer Uhr, die vorprogrammiert werden kann, wann das Gerät sich einschalten soll. Das hilft bei Zeitknappheit. Das Brot knetet, ruht und bäckt, obwohl niemand zu Hause ist. Verschiedene Programme werden abgespeichert und sind abrufbar. Nach einiger Zeit ist es möglich, das Gerät mit verschlossenen Augen zu benutzen. 

Einige Multikocher besitzen einen Thermostatregler, der den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden kann. Und mit einem schonenden Kochverfahren punkten kann. Ein langsames Kochen von Gemüse ist gut für die Erhaltung der wichtigen Vitamine. Später, wenn das Essen bereits gekocht ist, kann ein Multikocher Ihr Essen warmhalten. Dies ist eine echte Hilfe. Bei einem großen Haushalt und unterschiedlichen Essenszeiten besitzt jeder die Möglichkeit, ein leckeres warmes Mahl einzunehmen.

Oft sind die Programme schon voreingestellt, die dem Nutzer das Kochen abnehmen. So braucht man sich weder Gedanken über die Kochtemperatur noch über die Garzeit machen und lediglich alle Zutaten für das gewünschte Gericht dazugeben. Modelle mit weiterentwickelten Leistungen bieten darüber hinaus die manuelle Bedienung an. So können Kochliebhaber ihre eigenen Rezepte am Multikocher erproben.

Entstanden sind Multikocher aus dem Bedürfnis heraus, dass Geld gespart werden sollte. In den 20-ziger Jahren, in England, waren die Gaspreise sehr hoch. Die Menschen in dieser Zeit besaßen nicht viele finanzielle Mittel. Und so wurde ein elektrischer Kocher ins Leben gerufen. Der Strom war bei Weitem billiger. Durch das Kochen mit Elektro sank der Gasverbrauch gewaltig. Später im Jahre 1950 wurde in Japan ein Reiskocher entwickelt. Für dieses Land, das perfekte Gerät. In viele asiatischen Haushalten bestehen zwei der drei Mahlzeiten am Tag aus Reis. Über die Zeit wurde dieser weiterentwickelt und mit mehreren Funktionen ausgestattet. Sodass er andere Sorten von Körnern und Suppen kochen konnte.

Mit all diesen Funktionen entstand der Name, der uns heute ein Begriff ist, Multikocher. Heute ist er viel weiterentwickelt worden und existiert in verschiedenen Varianten und wird von vielen Firmen vermarktet. Ein Multikocher ist in der Lage Hunderte von verschiedenen Gerichten, egal welcher landesüblichen Küche, zu produzieren.

Damastmesser

Damastmesser sind universell einsetzbar. Das ist nicht nur ein Vorzug, mit dem diese Art von Messer daherkommen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • es ist zum einen das einzigartige Aussehen und der besondere Charme des Damaszenerstahls
  • und auch die Langlebigkeit und Stabilität des Messers bei sorgsamen Umgang

Das Damastmesser wird bevorzugt eingesetzt zum:

  • Schneiden von Lebensmitteln aus besonderer Resistenz
  • Schneiden und Töten von Jagdobjekten
  • Schneiden von Büschen und Pflanzen auf Outdoor Pfaden

Das sind mit Sicherheit die Hauptgründe, weshalb Menschen auf ein Damastmesser zurückgreifen. Die besondere Schärfe der Klinge sowie ihre Größe machen diese Art von Messer zu einer universell einsatzbaren Hilfswaffe, die natürlich nur auf legale Weise eingesetzt werden darf.

Der größte zu erwähnende Vorteil von Damastmessern, ist auch gleichzeitig einer der größten Nachteile: Die Schärfe. Gut gemachte Messer aus Damaszenerstahl können zu einer immensen Schärfe geschliffen werden, aber um dies zu tun, benötigt man nicht nur eine gute Sachkenntnis im Schleifen, sondern auch das passende Werkzeug.

Also sollte man sich frühzeitig entscheiden, ob man ein billiges Messer und einen Schleifstein oder gleich ein teureres, aber dafür qualitativ höherwertiges Messer kauft. Diese Vorteil-Nachteil-Mischung leitet gerade zur nächsten über: Die Stabilität. Auch hier gibt es große Unterschiede zwischen billigeren und teureren Messern. Der Stahl der teureren Messer ist stabiler und splittert deshalb weniger. Scharf geschliffene billige Messer hingegen neigen dazu, bei häufigem Gebrauch an der Klinge aufzusplittern.

Beim Kauf eines Damastmessers sollte man zunächst bedenken, was das zukünftige Einsatzgebiet des Messers darstellen soll. Einfache Schneidarbeiten in der Küche, Kappen von Pflanzen oder Ausnehmen von Wild. –  Denn nicht für alle Arbeiten sind diese Messer geeignet. Sucht man ein geeignetes Küchenmesser, das auch optisch etwas hermacht, dann ist man theoretisch mit einem Damastmesser gut beraten. Gemüse und leicht zu durchtrennendes Fleisch sind kein Problem, selbst für billigere Ausführungen nicht.

Sollte man jedoch vorhaben, damit Tiere zu entbeinen, muss man schon tiefer in die Tasche greifen oder gleich zu einer anderen Messerart. Dasselbe gilt für leichte Gartenarbeiten. Nicht-holzige Pflanzen und ggf. auch dünne Äste sollten kein Problem sein, dickere oder stabilere Pflanzen damit zu schneiden ist jedoch selbst mit höherwertigen Exemplaren keine allzu gute Idee.

Vaporisator

Vaporisatoren, das klingt wie eine in ein kryptisches Wort gekleidete Kampfansage an Haushaltsbakterien, Viren und Parasiten - und erst recht der Begriff Sterilisatoren, der dasselbe meint und beliebig für die Fläschchen-Desinfektion verwendet wird. Der Markt ist lukrativ, denn er greift die Not vieler Eltern auf, sich bei der Babyhygiene nur keine Blöße zu geben. Drei grundlegende Gerätetypen zur Keimabtötung haben sich inzwischen herausgebildet, die nicht mehr oder minder effektiv sind, sondern schlicht verschiedene Nutzergruppen ansprechen.

Elektrische Dampfsterilisatoren sind für den großen Desinfektionsauftrag gedacht und inkludieren meist mehrere Flaschenhalterungen und einen Zubehörkorb für Fläschchen Sauger, Sauger Aufsätze und Schnuller, oft auch Kinderbesteck und Kleinspielzeug. Solche Großgeräte zur Keimabtötung mit gesättigtem Wasserdampf, technisch einem Eierkocher nicht unähnlich, sind sehr effektiv. Häufig werden sie auch für die keimfreie Reinigung von Pumpzubehör oder Inhalatoren gekauft und besonders von Anhängern der Multifunktionsgeräte. Denn durch ihre Dampffunktion und perforierten Einleger sind sie wie prädestiniert für das Dampfgaren kleinteiligen Gemüses. Teure Ausführungen werfen noch mehr Parameter in die Waagschale und kombinieren die Trocknung und sterile Aufbewahrung des Vaporisators mit einer Kostwärmerfunktion. Leider sind sie verhältnismäßig teuer, verbrauchen viel Platz und befreien nicht von der gründlichen Vorreinigung der Fläschchen von Milchrückständen mit Wasser und Spülmittel.

Mikrowellen-Sterilisatoren sind als energiesparende Alternative zum guten alten Auskochen auf dem Herd interessant. Außer auf Materialqualität und Verwindungssteifigkeit gilt es hier, vor allem auf die Größe des Mikrowellen-Gar Raums zu achten. Der Behälter muss nicht nur inklusive Deckel in die Mikrowelle passen, sondern auch bequem wieder entnommen werden können. Die Dampf-Desinfektionsmethode in der Mikrowelle gilt als genauso effektiv wie das Auskochen im Kochtopf, ist aber deutlich schneller und einfacher, da immer nur sehr geringe Wassermengen zu heißem Wasserdampf gekocht werden müssen, der innerhalb weniger Minuten das Gros der Keime abtötet.

Beachtet werden sollte auch die Mikrowelleneignung sämtlicher Fläschchen, Sauger und Schnuller, die man zuhause herumliegen hat. Hier geht es nicht allein um die Hitzebeständigkeit von Kunststoffflaschen (PP oder verwandte Kunststoffe), sondern auch um Metallteile. Was die sterile Aufbewahrung nach der Desinfektion betrifft, sind diese Geräte den elektrischen Vaporisatoren deutlich unterlegen, die bei geschossenem Deckel bis zu 24 Stunden keimfrei halten.